Gutes Zeichen vor Saisonbeginn

So kann man schon mal in die Saison starten. In knapp einem Monat geht es für die Seniors der Cougars wieder weiter in der Landesliga. Zuvor jedoch haben sich die Recken von Coach Vito Mandir eine ordentliche Portion Selbstvertrauen abgeholt. Mit 19:6 besiegten die Cougars am Sonntag die Tübingen Red Knights. Der Gegner, immerhin eine Liga höher spielend, hatte zum Freundschaftsspiel eingeladen und durfte sich, mit ziemlicher Sicherheit unerwartet, geschlagen geben.

Dabei ging es für beide Mannschaften relativ gemächlich los. Weder die Gastgeber noch die Cougars fanden die nötigen Lücken und Lauf- und Passspiel zeigten sich größtenteils Ergebnislos. Trotz einiger kleiner Fehler hielt die Defense der Cougars und zeigte sich dem Gegner an der Line of Scrimmage und im Backfield gewachsen. Ein Langer Pass zu Ende des ersten Viertels brachte die Red Knights dann doch gefährlich nahe an die Kornwestheimer Endzone. Timo Bornhäusser entschärfte die Situation durch eine Interception beim dritten Versuch der Gastgeber und brachte den Ball wieder in Besitz der Cougars. Diese zeigten sich im Angriff dynamisch und abwechslungsreich. Quarterback Lukas Widera führte seine Offense übers Feld brachte die Defense der Red Knights mit langen Pässen und guten Läufen immer mehr in die Breduille.
Der gute Drive endete mit dem ersten Touchdown des Spiels. Der Pass in die Enzone wurde souverän von Receiver Thomas Unsöld gefangen. Einziger Wehrmutstropfen: der Extrapunkt wurde durch die Hand eines Gegenspielers abgelenkt und ging daneben.

Erst im dritten Quarter gelang der zweite Touchdown durch einen Pass auf Max Fischer. Die Red Knights kamen wieder gefährlich nahe an die Endzone der Cougars. Nur am Abschluss fehlte es den Gastgebern. Ein Fumble beim entscheidenden Pass und ein Broken Play beim Field-Goal-Versuch schickten die Offense der Red Knights unverrichteter Dinge vom Platz.  Die Cougars antworteten mit einem soliden Drive und sieben Punkten auf dem eigenen Scoreboard.

Im vierten Quarter unterlief Lukas Widera der erste gravierende Fehler des Spiels. Ein langer Pass führte zur Interception und einem Defense Touchdown seitens der Red Knights. Die Tübinger Gastgeber schafften zwar den Anschluss, konnten den Rückstand jedoch nicht mehr aufholen. Ein weiterer Touchdown durch Rookie Receiver Alex Fingerle, der den Ball von Widera direkt in den Lauf geworfen bekam,  besiegelte das Schicksal der Oberligisten aus Tübingen.

 

„Der Sieg sollte uns nicht zu Kopf steigen“, warnte Trainer Vito Mandir. „Für die Saison zählt das nicht.“ Dennoch ist der Coach mit der Leistung des Teams zufrieden. „Wir haben gut gespielt“, sagt er. „Die Red Knights sind ein gutes Team, wir haben nur weniger gravierende Fehler gemacht“, erläutert der Coach.